In der Wüste von „Death Valley“ zum Kräutergarten

Der berühmte grüne Daumen… Es gibt Leute, bei denen gedeiht alles – man könnte meinen, sie seien mit einer besonderen Gabe gesegnet. Kaum ist das Pflanzengut in ihren vier Wänden oder im Garten angekommen, gibt es kein Halten mehr. Ich habe das Gefühl, sie würden es fertig bringen, ein Apfelbaum in der Wüste von Death Valley (Tal des Todes, by the way…) zu pflanzen. Andere haben ihr persönliches „Tal des Todes“ in ihren eigenen vier Wänden. Da überlebt nicht einmal ein aufblasbarer Kaktus auf dem Bürotisch.

Wie ist dieses Phänomen zu erklären? Ist fehlende Pflanzenliebe eine Ursache dafür? Muss ich mit meiner Pflanze reden, ihr sogar etwas vorsingen? In der Botanik bahnt sich eine Revolution an: Neurologen haben die Pflanzenwelt für sich entdeckt. Anscheinend geht in Pflanzen erheblich mehr vor, als sich ein Balkongärtner mit Giesskanne und Nährstoffstäbchen träumen lässt.

Meine Pflanzen und Kräuter im Garten wären schon zufrieden, wäre ich regelmässig für sie da. Ich gebe mir echt Mühe, aber was soll ich sagen? Dann ist es mal 2-3 Tage am Stück sommerlich heiss, nütze ich jede Sekunde Sonnenschein aus. Geniesse die Zeit am See beim Wakeboarden, Schwimmen, Tauchen usw., es gibt vieles zu tun bei den sommerlichen Temperaturen. In dieser Zeit bin ich kaum zu Hause. Aber da war doch was? Ach, ja… Mein Basilikum auf der Terrasse hätte auch gerne ein wenig „nass“ abgekriegt. Nicht nur ich. Hab ich gestern vergessen, heute bin ich erst spät zu Hause. Zwei Tage, an welchen das Thermometer über die 30°C Marke steigt und ihr könnt euch vorstellen, wie es um den zartgrünen Freund steht. Nichts mit Pesto heute Abend!

Die Neurologen haben uns erklärt, dass Pflanzen durchaus intelligent sind. Ich neuerdings auch, ist zwar noch nicht wissenschaftlich erwiesen, aber meine sechs verschiedenen Sorten Basilikum würden es bezeugen – denke ich. Seit einer Weile geht es ihnen nämlich konstant gut, im Sommer sowie im Winter! Ich gebe es zu, ich habe mir Hilfe geholt. Mein Smart Garden und ich, wir haben alles im Griff! Zusammen sind wir ein unschlagbares Team. Ich fülle ca. einmal im Monat ein wenig Wasser mit Nährstoffen nach (mein Plantui sagt mir sogar wenn er Wasser braucht) und er erledigt den Rest! Gehe ich in den Urlaub, lege ich meine Hand für 10 Sekunden auf den intelligenten Garten; er versteht sofort was ich ihm sagen will: „Mein Freund… Ich kann momentan meinen Teil der Abmachung nicht wahrnehmen, ich fahre in den Urlaub“. Seine Antwort: „Ok, dann schalte ich in den Urlaubsmodus. Ich ändere das Lichtspektrum und die Wassermenge für deine Pflanzen. So bleiben sie schön, aber sie werden weniger schnell wachsen. Nicht, dass dir die Ernte davonläuft. Du sollst den Urlaub ja geniessen und dir keine Sorgen machen müssen.“ Das ist ein Team! Das nenne ich Stärken richtig eingesetzt! Der grüne Daumen für jedermann! Danke Plantui und schönen Urlaub.

Armando Delle Fave

One thought on “In der Wüste von „Death Valley“ zum Kräutergarten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.